Meine Themen

Schwarz-Weiß

Natürlich ist ein Schwarz-Weiß-Foto nicht einfach ein Foto, welchem die Farbe entzogen wurde. Ja, viele Fotos gewinnen allein dadurch eine gänzlich neue Wirkung. Oft auch eine bessere!

 

Das wirklich gelungene SW-Foto ist häufig ein in diesem Look geplantes Foto. Abspeichern sollte man idealerweise im JPG-Format und  im RAW-Format.  Dies hat den Vorteil, dass man einerseits am JPG sofort die Bildwirkung in Schwarz-Weiß an der Kamera kontrollieren kann und dass dann bei der Nachbearbeitung dank RAW-Format die einzelnen Farbkanäle zur Verfügung stehen. So kann ich in Lightroom das Schwarz-Weiß-Foto optimieren.

 

Unterwegs

Unterwegs sein heißt für mich nicht zuerst, die Welt zu bereisen, um zu fotografieren, was andere vor mir schon 1000 mal abgelichtet haben. Unterwegs sein heißt vielmehr, das auf dem Foto zu verewigen, was viele nicht sehen wollen (weil sie den Fuß nicht vor die Tür setzen) oder können (weil die Hektik des Alltags dafür einfach keine Zeit lässt). Ja, ich mache auch gerne sichtbar, was man selbst mit weit geöffneten Augen nicht sehen kann oder nicht so sehen kann. Im Übrigen Dinge, die ich selbst vormals so nicht sehen konnte, weil mir einfach DER BLICK dafür fehlte.

Natürlich wird es auch den einen oder anderen Reisebericht geben. Auch auf diese Fotos freue ich mich!

Lost Places

Den Begriff Lost Places nahm ich zum ersten Mal wahr, als die Exkursion der Fotogruppe SichtWeisen zur ehemaligen Lungenheilstätte am Grabowsee vorbereitet wurde. Nach diesem Termin wusste ich: Dies wird künftig eines meiner Themen sein.

Menschen

Menschen zu fotografieren, ist die ultimative Herausforderung. Dabei denke ich nicht zuerst an den gelungenen Schnappschuss, der häufig auch hart erarbeitet werden muss. Und sei es nur dadurch, dann man Geduld aufbringt. Diese Fotos werde ich selbstverständlich auch zeigen.

 

Nein, ich denke eher daran, den Menschen als Persönlichkeit zu porträtieren. Gefragt sind Psychologie, Menschenkenntnis, Empathie und dann natürlich irgendwo Methode und Technik, vor allem die Lichtsetzung. Insgesamt ein ziemlich komplexes Thema. Ich werde mich dieser Herausforderung stellen. So der Plan!

 

Tiere

Das Tier beginnt bei mir zuerst beim HUND. Und hier nicht bei irgendeinem Hund, sondern bei meinem Hovawart LEON. Seit Herbst 2012 fotografiere ich meinen Hund - und publiziere ich diese Fotos auf seiner Homepage. Ich bin für ihn - so kann man dort nachlesen - die Hilfskraft: Zuständig für eben diese Fotos und noch ein wenig Text drumherum.

 

Tierfotografie ist natürlich weit mehr, als nur meinen Hund zu fotografieren. Deshalb wird es hier auch eher Fotos von anderen Tieren geben. Mein Hund hat ja schon seine Plattform. Ich will sie ihm nicht nehmen.

Makro

Einfach gesagt, versucht die Makrofotografie, kleine Dinge ganz groß abzubilden.  Und so bin auch ich gerne mal auf Suche nach Details,  die liebevoll in Szene gesetzt werden können. Ohne dabei zu vergessen, dass dieses Detail nur im großen Zusammenhang ihre Daseinsberechtigung finden. 

 

In der Makrofotografie tut sich eine Welt auf, die wir normalerweise nicht sehen oder gar darüber hinwegsehen. Makrofotografie ist das Gegenteil der Weitwinkelfotografie. Sie interessiert sich fürs Detail, während Fotografie mit weitem Bildwinkel sich eher mit Übersicht und großzügigen Zusammenhängen befasst. Den ganz großen Spielplatz der Makrofotografie habe ich schon entdeckt: den eigenen Garten, die Wiese davor oder gerne auch mal ein technisches Teil.

Eventfotografie

Im Mittelpunkt der Eventfotografie steht ähnlich wie bei Porträtaufnahmen der Mensch. Das Warten auf den richtigen Augenblick, um das Motiv ungestellt zu präsentieren, bringt individuelle und authentische Fotos zum Vorschein. Ein wenig Inszenierung kann hilfreich sein, wenn sie erlaubt ist. Zum Beispiel bei Familienfeiern. Oft sind aber auch hier die Möglichkeiten eingeschränkt. Man denke nur an Hochzeitszeremonien. 

Auf Straßenfesten kann Interaktion mit den Leuten helfen, um die Motive so abzulichten, wie es Dir vorschwebt. Allerdings kann es auch besonders reizvoll sein, als außenstehender Beobachter aufzutreten und abzuwarten, bis die Menschen genau in der Pose sind, dass sich ein Foto lohnt. Jedes Fest ist anders - und jede Situation ist sehr speziell.

Thema des Monats

Die Arbeit in der Fotogruppe SichtWeisen ist für mich ein wichtiger Motor auf dem Wege zu besseren Bildern. Da ist zum einen die kritische Sicht und der praktische Ratschlag von ambitionierten Hobbyfotografen. Und da ist immer auch zugleich der Wettbewerb um das schönste Foto. Einen zentralen Platz dabei nimmt das Thema des Monats ein.

Vor allem aber zwingt das monatliche Thema zu einer systematischen planmäßigen Erarbeitung eines Fotos. Es ist immer eine besondere Herausforderung und führt häufig zu neuen Erfahrungen im Hinblick auf das fotografische Sehen und die Technik der Ausführung.

Ausstellungen

Irgendwann drängt es den ambitionierten Fotografen an die Öffentlichkeit. Alles fängt so "harmlos" an. Spätestens mit meiner Mitarbeit in der Fotogruppe SichtWeisen, war es nicht mehr die Frage, ob ich meine Fotos ausstelle, sondern nur noch wann ich damit starte. Bei meiner ersten Teilnahme an Vorbereitungen für die Ausstellung im Berufsförderungswerk , konnte ich noch locker meine eigene Teilnahme verneinen. Bei der zweiten im Rathaus Glienicke konnte ich schon nicht mehr nein sagen. Und schon hingen die ersten beiden Fotos von mir.

 

Und dann gab es die erste eigene Ausstellung. Doch dazu einen ausführlichen Bericht.

Bester Blick     auf Flickr

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