Kia und Roman hatten zum Fotoshooting eingeladen. Nach dem Babybauch-Shooting nun ein Neugeborenen-Shooting. Viel Zeit hatten sie sich dafür gelassen. Wollten sie doch die ersten sechs
Lebenswochen ihres Babys gänzlich ungestört verbringen. Nun war es so weit. Danke euch zwei für das Vertrauen, das ihr mir entgegenbringt!
Wie beim Babybauch-Shooting ging es zuerst in den Garten vor ihrem Haus. Ruhig, entspannt und sehr intim war dann die Atmosphäre in ihren Räumen. Mama und Papa zeigten sich der Kamera mit freiem
Oberkörper, was den Bildern eine besondere Nähe verlieh. Nur wenig Inszenierung brauchte es. Die Haut, die Berührungen, die kleinen Gesten – all das wirkte ruhig und selbstverständlich. Vor allem
aber authentisch!
Die meiste Zeit sah die Kamera den Säugling an der Brust der Mutter. Ruhig und entspannt. Mit geschlossenen oder auch mal weit geöffneten Augen.
Geschlossen die Augen beim Säugen. Entspannt, fast schläfrig, als würde er die Welt um sich herum nicht wahrnehmen. Diese stillen Momente des Stillens gaben den Bildern eine tiefe Ruhe und etwas
sehr Ursprüngliches.
Geöffnet in den Momenten des Innehaltens. Mit Augen, die neugierig in die Welt blickten. Zu Mama und Papa, dem Fotografen und seiner Kamera – und auf die gänzlich unbekannte Softbox mit dem
weichen, warmen Dauerlicht.
Die Mutter strahlte vor Glück. Aufmerksam, liebevoll und ganz bei ihrem Kind. Und sie genoss das Shooting. Wusste sie doch, hier entstehen Bilder für die Ewigkeit. Der Vater blieb nah an ihrer
Seite, unterstützte und war präsent, wenn die ganze Familie abzulichten war.
Es entstanden Aufnahmen, die weniger von Perfektion leben als von Ehrlichkeit. Sie zeigen den Anfang einer Familie, leise und intensiv zugleich – festgehalten in Bildern, die vor allem eines
transportieren: Nähe.

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