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Fotoshooting am Dammsmühler Schloss

Ein hochinteressanter, spannender und lehrreicher Workshop sollte es werden: Das Photoshooting am Schloss Dammsmühle. Mit Profi-Models, aber auch mit zwei weiblichen Mitgliedern der Fotogruppe. Eine von beiden legt einfach die eigene Kamera beiseite und posierte eindrucksvoll vor meinem Objektiv.

 

Es war ein trüber und teilweise verregneter Tag. Wie die Fotos zeigen, war dies kein Nachteil. Eine der wichtigen Lehren an diesem Tag: Porträtfotografie ist leichter zu bewältigen ohne Sonnenschein. Gerade für Anfänger! Und so verfallen das Schloss auch anzusehen ist: Für unsere Portätfotografie bildete dieser Rahmen die ideale Kulisse.

 

Der Berliner Lederfabrikanten Peter Friedrich Damm war es, der 1768 das Gebäude des Schlosses Dammsmühle 1768 als zweigeschossiges Palais errichten ließ. Seitdem hat das Schloss eine sehr bewegte Zeit erlebt. Wer sich für dessen Geschichte interessiert, findet wie immer einen guten Einstieg bei Wikipedia.

 

Es gab in den zurückliegenden Jahren immer mal wieder auf Hoffnung auf Investoren, die sich der Brache annehmen wollten. Bis heute passierte allerdings nichts. Aber: Aus Schloss Dammsmühle könnte noch was werden. So jedenfalls ist ein sehr informativer Beitrag von rbb online überschreiben. Schlossverwalter Gerd Matern beschreibt hier anschaulich die aktuelle Lage des verfallenen Anwesens. Und: Er glaubt dennoch fest an eine Zukunft von Dammsmühle: "Wir haben hier eine wahnsinnig positive Ausgangslage und wenn alle an einem Strang ziehen, dann können wir das auch schaffen."

 

Leider blieb keine Zeit, auch noch das Schloss zu umrunden und die teilweise offenen Nebengebäude (fotografisch) zu erkunden. Der Workshop war zeitlich ausgereizt und thematisch viel zu anspruchsvoll, als dass wir uns auch noch der Lost-Places-Fotografie hätten zuwenden können. Ein erneuter Schlossbesuch ist Pflicht. Wenn die Hoffnung des Schlossverwalters wahr wird, dann bleibt dafür allerdings nicht mehr gar so viel Zeit.

 

Update: Hier gibt es meine (wahrscheinlich) letzten Fotos von dem verfallenen Anwesen.

 

Fotografiert mit: Canon 650D und EF 50 mm f/1,8II, teilweise mit entfesselten Blitzen

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