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Fotoshooting mit Annika

Urte und Annika

Streng genommen hätte der Titel des Beitrages heißen sollen Urte und Annika: Angetreten war ich eigentlich, Urte zu fotografieren. Annika sollte assistieren. Doch Urte entschied sich an diesem Abend für einen Rollentausch. Also fast: Denn es entstanden schöne Fotos auch von Urte – allein und gemeinsam mit Tochter Annika. Vor allem aber stellte sich Annika meiner Kamera – und meinen Fragen. Und so mussten wir wenig über Posen reden. Die gab es einfach. Und klar, ein wenig Korrekturen brauchte es schon, um meine Models ins rechte Licht zu rücken. In das Licht des zu Ende gehenden Tages und das Licht meiner Softbox, welches Minute für Minute vom Aufhelllicht zum Hauptlicht wurde.

Doch bevor ich ein paar Worte über mein neues Porträtobjektiv verliere, hier eine Bilderauswahl. Und ein ganz großes Dankeschön an Urte und Annika für dieses gelungene Fotoshooting! Ein Folgeshooting ist versprochen - dann vielleicht mit Annika, der American Football Spielerin bei den Berlin Knights.

Meine Softbox ließ ich dieses Mal erstrahlen durch das Dauerlicht meiner JINBEI EF-60 LED 60. Eine gute Erfahrung machte ich: Der Akku NP-F750 von blumax mit 4400 mAh oder 32,6Wh hielt die 100 min durch und so brauchte es nicht mal einen Wechsel.

Tja, und dann war da mein neues Tamron an meiner Sony A7 III: das 70-180mm f/2.8 Di III VXD. Klar darf die Technik nicht über das Ergebnis eines Shootings entscheiden. Und doch hatte ich wieder mal ein sehr gutes Gefühl, ausgerüstet zu sein mit einem lichtstarken Zoom, welches mich auch bei weniger Licht nicht verlassen würde. Favorit unter meinen Porträt-Objektiven war bislang das 85 mm f/1.8 von Sony. Klar wird es auch künftig seinen Einsatz finden. Jetzt aber hat es einen Konkurrenten. Ein wenig Abstriche bei der Lichtstärke muss ich machen, geschenkt bekomme ich ein Zoom, welches mir ein Höchstmaß an Flexibilität bezüglich Entfernung und Perspektive bietet. Genau das richtige für ein Shooting mit Annika!
Der Autofokus, inklusive die Augenerkennung, arbeitet perfekt. Beachten muss ich künftig die Binsenweisheit, dass bei Offenblende der Schärfentiefebereich sehr schnell an seine Grenzen kommen und Unschärfe auch da entstehen kann, wo man sie nicht haben will. So bei Gruppenporträts und generell beim Fotografieren mit höherer Brennweite. Da, wo der Fokus sitzt, überzeugt das Objektiv mit sehr guter Schärfe! Ein wenig mehr als üblich abzublenden, ist in solchen Situationen angeraten.

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