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Fototrip rund um den Bahnhof Zoo

Blick auf das Hauptgebäude der Jugendhochschule der FDF

Wo lassen sich Großstadtmenschen - oder auch nur durchreisende Landeier (wer weiß das schon) - mit dem ihnen eigenen Bewegungsablauf am besten fotografieren? Korrekt: An Übergängen zwischen Haltestellen des öffenlichen Nahverkehrs! Hier am Bahnhof Zoo am Übergang zwischen U-Bahn sowie S- und Fernbahn lässt sich dies in besonderer Weise erspüren. Übrigens auch der Kontrast zwischen den Durchreisenden und denen, die ihren Ruheplatz gefunden haben. Und sei es auch nur zeitweilig, wie die Besucher von CURRY 36.

 

Nur ein paar hundert Meter weiter, am Weltkugelbrunnen - oder besser Wasserklops - geht es schon deutlich ruhiger zu. Und so lassen sich hier ohne Hektik viele schöne Motive finden. Am Brunnen selbst und seinem verspielten und zugleich besinnlichen Figurenallerlei. Vor allem aber auch in den hier verweilenden Menschen. Die entspannt, fröhlich und sogar bereit sind, dem Fotografen ein Lächeln zu schenken.

Damit beim Fotografen kein Übermut aufkommt, geht's zum Schluss in die Ausstellung mit Fotos des Jahrhundertfotografen Irving Penn. Quasi zum Erden. Eine Ausstellung, die vor allem für Porträtfotografen ein MUSS ist. Ich jedenfalls bin beim Verlassen des Amerika-Hauses tief  beeindruckt. Und werde mir wohl immer mal wieder in Erinnerung rufen, wie Irving Penn zu diesen herausragenden Porträts gefunden hat. Nein, es geht nicht um das Kopieren seiner Techniken. Lehrreich ist, wie er seine Models ins rechte Licht rückt. Entscheidend aber für den Erfolg  ist wohl sein Umgang mit den zu Porträtierenden. Die Psychologie!

Fotografiert mit: Canon 650D mit  EF-S 10-18 mm f/4,5-5,6 IS und Canon 80D mit  EF S 18-135 mm f/3,5-5,6 IS STM.

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