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Porträt-Workshop mit den SichtWeisen

Es sollte wieder ein interessanter Workshop werden. Auch wenn ich mit meinem Projekt Zühlsdorfer Gesichter in Sachen Porträtfotografie sehr viel gelernt habe und ein Ergebnis präsentieren konnte, mit dem ich grundsätzlich zufrieden sein durfte. Wie immer im Leben gilt auch hier: Je ernsthafter man sich mit einem Thema auseinandersetzt, um so intensiver erlebt man die Lücken in Wissen und Erfahrung.

Ich war der Aufforderung gefolgt, mich auf den WS vorzubereiten:  Endlich hatte ich es geschafft, die ca. 330 Seiten gebündeltes Wissens eines in Sachen Lichtsetzung akzeptierten Fotografen und Lehrmeisters Roberto Valenzuela (fertig) zu lesen. Perfektes Licht mit System ist der Titel dieses schlauen Kompendiums.

Bei unserem ersten Workshop der SichtWeisen am Schloss Dammsmühle regnete es - und wir durften im Nachhinein alle froh sein: Hatten wir doch gutes weiches Licht ohne unser aktives Zutun – quasi Frei Haus –  geliefert bekommen.

Ganz anders am letzten Samstag: Sonne pur zur Mittagszeit an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Mühlenbeck! Das Licht "für Fortgeschrittene". Für mich die Herausforderung, in der Praxis zu probieren, ob das Regelwerk eines Roberto funktioniert. Es funktioniert! Zumindest, soweit ich dieses im Rahmen dieses WS anwenden konnte. Ausgestattet mit diesem Wissen konnte ich voll in die Sonne gehen. Die ganze Strahlekraft der Sonne nutzen, um genau das Licht auf dem Model zu platzieren , welches weit über das hinaus gehen sollte, das einem an einem verregneten Tag so angeboten wird.  Vor allem mit Hilfe des Diffusors gelang das Kunststück in praller Sonne. Und der Platzierung des Models im Halbschatten (an der Schattenlinie) vor großen hellen Flächen. Dankeschön an Katja, die nahezu zwei Stunden am Stück perfekt mitgearbeitet hat. Und danke auch an Alexandra, die die letzten 10 Minuten noch für ein ganz schnelles Shooting zur Verfügung stand.

Übrigens: Ein effektiver Einsatz eines Diffusors (oder auch eines Reflektors) braucht idealerweise einen Assistenten. Und davon hatte ich mehr als genug – dank Workshop :-) Und natürlich war auch ich mehr als einmal der Assistent des Fotografen.

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