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Ausstellung Wasser und me(h)r

Ausstellung der Fotogruppe Sichtweisen im Mehrzweckraum in Zühlsdorf ab 12.Januar 2020

In der Pressemitteilung ist zu lesen:

17 Mitglieder der Fotogruppe zeigen 32 Fotografien ihrer ganz persönlichen Sichtweise auf Ihre Interpretation von "Wasser und me(h)r".

Es werden Werke von Annemarie Wilke, Doris Pudel, Gaby Winter, Karin Hohensee, Renate Lau, Simone Köhler, Verena Hanschmann, Petra Witte, Gunter Sachse, Jürgen Naß, Michael Formell, Norbert Kohlhoff, Olaf Ahlberg, Reinhard Musold, Rolf Löser, Thomas Feiereis und Wolfgang Hahn zu sehen sein.

So unterschiedlich die teilnehmenden Fotografen selbst, so unterschiedlich sind auch die Sichtweisen für das gewählte Thema. Ohne Wasser gibt es kein Leben, die besondere Bedeutung des Wassers hat im Leben der Menschen schon immer eine zentrale Bedeutung gehabt. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sich schon die alten Philosophen mit dem Wasser beschäftigt hatten. Aber auch für die heutigen Naturwissenschaftler hat Wasser eine große Bedeutung. Wasser ist die einzige chemische Verbindung auf der Erde, die in der Natur als Flüssigkeit, als Festkörper und als Gas vorkommt. Wasser wird vielleicht die Energiefrage der Menschheit lösen, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Wasser wirkt beruhigend, wir sitzen gerne am Wasser, genießen die Ruhe und den Weitblick, selbst die Geräusche der Regentropfen, die fallenden Schneeflocken faszinieren uns immer wieder. Die Fotografen der Fotogruppe SichtWeisen haben sich – jeder auf seine Weise – mit dem Wasser auseinandergesetzt.

Wasser mit seiner Urkraft, Wasser als Spiegel, als Lebensraum für viele Tiere, Wasser in seiner Faszination als Regen, als Wolke, als Schnee und Eiskristall, aber auch der Tau, der ein Spinnennetz erst in seinen feinen Strukturen hervorhebt. Kurz Wasser in seiner Vielseitigkeit. Es werden die besonderen „SichtWeisen“ des Fotografen gezeigt und dem Besucher zur Diskussion angeboten.

 

Der Blick in meinen Fundus des Jahres 2019 zeigt viele Bilder, die mit dem Begriff Wasser getagt sind. Entschieden habe ich mich schlussendlich für eines der Fotos, welche bei der Ausfahrt aus dem Schiffshebewerk Niederfinow entstanden. Schon bald soll sich herausstellen, dass ich mit meiner Entscheidung für ein solches Foto nicht allein bleiben werde. War es doch eine Fotoexkursion der SichtWeisen, die uns zum Schiffshebewerk geführt hatte. Und so entstanden viele gute Fotos mit ähnlichen Motiven.
Das zweite Foto musste dann wohl ein Unikat werden ;-) Wie gelingt das besser, als mit einem Fotocomposing. Das regennasse Heckteil des Autos mit dem Stern hatte ich schon im vergangenen Jahr fotografiert. Die herrlich verlaufenden Rinnsale allein hätten schon ein gutes Motiv abgegeben. Kunst lebt auch von Überhöhung. Und so durfte er her – der mittels Composing aufgebrachte Regen.

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